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Aktiver Samstagmorgen auf dem Fischerpfad verbrachte rund 30 Wanderer

Die Tourismusvereinigung der Stadt Novi Vinodolski organisierte in Zusammenarbeit mit dem Bergsteigerverein Strilež am Samstag, den 14. Oktober, eine Wanderung auf dem Fischerpfad – einer von 20 Wander- und Spazierwegen, die in eine neue gemeinsame Karte der Wanderwege der Crikvenica–Vinodol Riviera eingetragen werden. Diese Karte wird von den Tourismusvereinigungen von Novi Vinodolski, Crikvenica und der Gemeinde Vinodol gemeinsam erstellt.

Der sonnige Samstagmorgen war ideal für einen Aufenthalt in der Natur, und rund 30 Wanderer verbrachten den letzten Tag des langen „Altweibersommers“ aktiv auf dem Fischerpfad. Die Strecke zog nicht nur Einheimische an, sondern auch Bewohner benachbarter Städte und Touristen, die aus Novi Vinodolski, Crikvenica, Rijeka, Opatija, Koprivnica und Zagreb kamen.

Der Fischerpfad ist ein etwa 5 km langer Rundweg von Klenovica nach Smokvica, entlang dem zahlreiche Sehenswürdigkeiten den harten Alltag der Fischer beleuchten. Die Geschichte von Klenovica und dem Fischerpfad beginnt am Denkmal „Dem Fischer und dem Meer“, das einem damals noch lebenden Fischer gewidmet ist, der mehrfach Menschenleben aus stürmischer See rettete. Nach der Erkundung des Ortskerns von Klenovica führt der Weg die Wanderer über einen weiten Kiesstrand zur Insel St. Anton, die heute durch einen Damm wie eine Halbinsel wirkt. Auf der Insel befinden sich ein wunderschöner Leuchtturm und eine Tuna­r­anlage – Symbol für das harte Leben der Fischer. Die Tuna­r­anlage war eine der klügsten Fischfangmethoden, typisch für die Podvelebit-Zone und die Kvarner-Bucht. Wann genau die ersten Tuna­r­anlagen entstanden, ist schwer zu bestimmen, aber sicher ist, dass einige bereits zu Zeiten der Familien Zrinski und Frankopan existierten. Obwohl der Thunfischfang heute vollständig modernisiert und reguliert ist, stehen bei der Fischerhütte in Klenovica und auf der Insel St. Anton immer noch zwei Wachposten an den ursprünglichen Standorten der Tuna­r­anlagen. Die 20 Meter hohen Tuna­r­anlagen sind heute ein erkennbares Symbol Klenovicas und erinnern an vergangene Zeiten und den wichtigsten Wirtschaftszweig der Region: die Fischerei.

Nach der Besichtigung der Tuna­r­anlage und der Insel St. Anton führte der Weg weiter nach Smokvica. Die salzige Meeresluft, spektakuläre Ausblicke, prächtige Villen am Meer und üppige mediterrane Gärten an steilen Hängen boten den Wanderern ein intensives Erlebnis, während der Duft von Goldschlehen und Weißdorn alle Sinne anregte.

„Ich freue mich, dass diese Strecke bei den Besuchern Interesse gefunden hat und sie einen Teil unserer Schönheit erleben konnten. Um neue Wander- und Spazierwege vorzustellen, findet am Samstag, den 28. Oktober, eine weitere Wanderung statt. Wir bleiben am Meer, die Route führt von Duga über Mala Draga zum Wasserschutzgebiet – der Quelle Žrnovnica. Dies ist ebenfalls Teil der neuen Karte und Broschüre für die Riviera. Die Strecke ist etwa 8 km lang und etwas anspruchsvoller als der Fischerpfad, daher ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich unter info@tz-novi-vinodolski.hr“, erklärte Tena Peričić, Direktorin der Tourismusvereinigung Novi Vinodolski.

Das Interesse an solchen Angeboten ist groß, und die Tourismusvereinigung wird auch weiterhin die Nebensaison fördern. Liebe Besucher, Ihre Aufgabe ist es nur, sich auf diese Reise mit uns zu begeben und den Tag aktiv an der frischen Luft zu genießen.

TZ Novi Vinodolski
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